Honig

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Wie wird Honig hergestellt

Die vollen Honigwaben werden am frühen Vormittag entnommen und möglichst schnell weiter verarbeitet.

Die von den Bienen verschlossenen Waben werden geöffnet so das der Honig ausgeschleudert werden kann.

Der Honig wird durch ein Sieb in Eimer gefüllt um Wachsstückchen und Verschmutzungen zu entfernen.

Der Honig ruht ca. 3 Tage, damit sich auch kleinste Wachsstückchen und Feststoffe vom Honig trennen, auftreiben und abgeschöpft werden können.

Manche Honigarten z.B. Blütenhonig bilden mehr und großere Zuckerkristalle als andere Honigarten und müssen daher mehrmals gerührt werden um eine cremige Konsistenz zu erreichen.

Nun wird der Honig in Gläser abgefüllt. Es ist wichtig das die Gläser sehr sauber sind da der Honig leicht fremde Gerüche und Geschmäcker annimmt.

 

Woraus besteht Honig?

Honig besteht aus verschiedenen Pflanzensäften z.B.

  • aus den Nektardrüsen der Blüten
  • aus den Nektardrüsen der Blätter
  • oder aus Nektar von pflanzensaugenden Läusen

Die Säfte werden in der Biene durch zugabe von Enzymen chemisch verändert und von den Bienen getrocknet. Zur Lagerung im Bienenstock wird der Honig in Waben gegeben und mit einem Deckel aus Wachs verschlossen.

Der meiste Honig wird von 17 – 25° C und bei schwülwarmen Wetter produziert, ein gesundes Bienenvolk kann bei optimalen Bedingungen bis zu 6 kg Honig am Tag produzieren. Durchschnittlich produziert ein Volk jährlich 30 – 35 kg Honig, welche Art von Honig produziert wird ist abhängig davon welche Pflanzen um den Bienenstock wachsen.

Blütenhonig
Waldhonig

Welche Honigarten gibt es?

Honig wird in zwei Hauptkategorien unterteilt.

Blütenhonig:

  • hellgelbe fast weiße Farbe
  • enthält große Zuckerkristalle und ist daher fester
  • besteht größtenteils aus Blütennektar
  • dazu gehören z.B. Rapshonig, Gebirgsblütenhonig, Akazienhonig

Honigtauhonig:

  • dunkelgelb bis dunkelbraun
  • besteht größtenteils aus Blatt und Nadelsäften
  • enthält sehr kleine Zuckerkristalle und ist daher flüssiger
  • dazu gehören z.B. Waldhonig, Linde, Eiche, Ahorn

Wabenhonig:

Wabenhonig kann beide Honigarten enthalten. Von Wabenhonig ist die Rede wenn der Honig noch in der Wabe verkauft wird, dies gilt als Delikatesse und besonders gesund da im Wabenhonig mehr Pollen enthalten sind.

Was ist entscheidend für die Qualität es Honigs?

Der von heimischen Imkern stammende Honig enthält wichtige Inhaltsstoffe (z.B. Enzyme, Vitamine usw.) da er nicht für lange Lagerung haltbar gemacht werden muss, wie es bei vielen anderen Herstellen der Fall ist. Auch unterliegen Importhonige nicht den deutschen Lebensmittelgesetzen und können somit unbekannte Inhaltsstoffe enthalten.

Welche Inhaltsstoffe befinden sich im Honig

  • Fruchtzucker 34 – 41 %
  • Traubenzucker 28 – 35 %
  • Rohr-, Rüben- oder Haushaltszucker bis 10 %
  • Malzzucker 3 – 15%
  • Melezitose Zucker bei bestimmten Sorten bis 20 %
  • Mineralstoffe:
  • Blütenhonig 0,1 – 0,3 %
  • Honigtauhonig bis 1%
  • Wasser 15 – 19%
  • Vitamin A, C, D, E, K, B1, B2, B6, B12

Honig in der Küche.

Honig kann sehr vielseitig eingesetzt werden da er sich in Flüssigkeiten sehr gut löst ist er zum süßen von Getränken optimal geeignet.

Honig kann auch zum süßen von Gerichten benutzt werden dabei sollte man allerdings 2 dinge beachten:

Je heller der Honig ist um so süßer schmeckt er, sehr heller Honig ist süßer als Zucker.
Honig ist Hitzeempfindlich, bei zu großer Hitze verliert er seine Inhaltsstoffe (z.B. Vitamine, Enzyme usw.). Deswegen sollte er bei warmen Gerichten erst zuletzt zugegeben werden.
Honig harmoniert auch sehr gut mit Säuren und eignet sich daher auch hervorragen dazu z.B. Dressings ab zu schmecken.

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